Owncloud CRON auf Synology NAS

Immer mehr kleine Unternehmen betreiben ein eigenes NAS Syste, als zentralen Server. Immer häufiger handelt es sich dabei um ein NAS von Synology und was liegt da näher, darauf eine Owncloud zu betreiben?

Damit die Routinetätigkeiten der Owncloud jedeoch funktionieren, müssen in regelmäßigen Intervallen CRON-Jobs ausgeführt werden. Um dies zu automatisieren, nutzt man hierfür am besten den System-CRON von Synology. Wie das funktioniert, erklären wir euch hier:

Vorbereiten des Synology NAS

Zuerst muss ein neuer Task erstellt werden. Hierzu wählt man folgenden Weg:
Systemsteuerung -> Aufgabenplaner -> Erstellen -> Geplante Aufgabe -> Benutzerdefiniertes Skript

Karteireiter „Allgemein“:

  • Nun geben wir dem Skript einen Namen, bspw. „Run Owncloud CRON“
  • Als User wählen wir „root“, falls nicht bereits automatisch ausgewählt

Karteireiter „Zeitplan“

  • An den folgenden Tagen ausführen: Täglich
  • Erste Ausführungszeit: 00:00
  • Frequenz: Alle 15 Minuten
  • Letzte: 23:45

Karteireiter „Aufgabeneinstellungen“

  • Ausführungsdetails per E-Mail senden: Eingeben der eigenen E-Mailadresse, setzen des Hakens „Ausführungsdetails übersenden, wenn das Skript unnormal beendet wird“. Dies ist nicht unbedingt notwendig, informiert aber falls es bei dre Ausführung zu Fehlern kommt.
  • Benutzerdefiniertes Skript: curl http://localhost/owncloud/cron.php

Sollte ein Redirect von http auf https eingestellt sein, lautet das benutzerdefinierte Skript: curl –insecure https://localhost/owncloud/cron.php

Umstellen der Owncloud auf den richtigen CRON-Job

  • In der Owncloud muss mit dem Adminkonto nun der entsprechende CRON-Job ausgewählt werden. Dazu geht man auf: Einstellungen -> Allgemein
  • Cron: Use system’s cron service to call the cron.php file every 15 minutes.

Ab jetzt startet das Synology NAS alle 15 Minuten die cron.php der Owncloud, wodurch diese ihre Routinearbeiten erledigen kann.

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Upgrade eines ESXi-Host

Gelegentlich bringt VMWare neue Versionen für die ESXi Hosts heraus. Schnell sind, wenn ein VCS im Cluster vorhanden ist, die virtuellen Maschinen auf einen anderen Host migirert, der alte Host herunter gefahren und neu aufgesetzt.
Doch wie geht man vor, wenn man ein Update ausführen möchte, um bspw. virtuelle Switche und ähnlcihe snicht manuell neu anlegen zu müssen. Vor alelm in größeren Umgebunden ist dieser Schritt daher interessant:

  1. Herunterladen von „VMware-VMvisor-Installer-201701001-4887370.x86_64.iso“ auf der Webseite von VMWare
  2. Brennen des heruntergaldenen ISO-Images auf eine CD
  3. Stellen sie nun folgendes sicher:
    1. Es befinden sich keine (!) virtuellen Maschinen mehr auf dem Host
    2. Der Host befindet sich im Wartungsmodus
    3. Im BIOS werden die SATA.Festplatten mittels AHCI angesprochen
  4. Einlegen der CD mit dem ESXi-Image, anschließend booten des Hosts von der CD
  5. Am Startbildschirm der Installation den „Installer“ auswählen und direkt danach SHIFT + O drücken
  6. Nun als Boot-Option die folgenden Parameter eingegeben:
    runweasel preferVmklinux=TRUE
    Damit werden einige native Treiber unterdrückt.
  7. Zum Starten der eigentlichen Installation „Enter“ drücken.
  8. Bei der Installation bzw. dem Upgrade weiter den Menüs folgen, sie sind weitgehend selbsterklärend. Bei der Erkennung der Festplatten wird ein USB-Stick erkannt, diesen bitte als Installationsquelle wählen.
    Die Installation führt nun eine Überprüfung durch, ob die bereits vorhandene Installation aktualisiert werden kann. Wenn das möglich ist, folgt eine Abfrage ob eine Installation oder ein Upgrade durchgeführt werden soll.Rechner rebooten
  9. Nach der Installation wird der Hosts neu gestartet und hat anschließend die aktuelle Version der Software.

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Datenbank aus Exchange löschen

Wer einen neuen Exchange aufsetzt, erhält von Microsoft standartmäßig eine Datenbank angelegt. Da sich diese auf der Systempartition befindet und es aus Gründen der Übersichtlichkeit / Performance (iSCSI/Backup) anbietet, diese auf einer eigenen Partition zu abzulegen, wird in der Regel eine neue Datenbank angelegt. Beimn löschen der alten Datenbank erscheint jedoch ein Fehler, das diese nicht gelöscht werden kann, da noch Postfächer vorhanden sind. Angezeigt werden jedoch keine. Wir zeigen wie es geht:

In der Exchange Management Console lässt man sich zuerst alle noch vorhanden Datenbanken auflisten. Das geht mit folgenden Befehlen (in unserem Beispiel heißt die alte Datenbank TestDB_1):

  • get-mailbox -Database „TestDB_1“ -Monitoring
  • get-mailbox -Database „TestDB_1“ -AuditLog
  • get-mailbox -Database „TestDB_1“ -Archive
  • get-mailbox -Database „TestDB_1“ -RemoteArchive
  • get-mailbox -Database „TestDB_1“ -PublicFolder
  • get-mailbox -Database „TestDB_1“ -Arbitration
  • get-mailbox -Database „TestDB_1“ -AuxAuditLog
  • get-mailbox -Database „TestDB_1“ -GroupMailbox

Nun müssen alle noch vorhandenen Datenbanken verschoben werden. In unserem Beispiel werden die monitoring-Mailboxen von der Datenbank TestDB_1 in die Datenbank TestDB_2 verschoben, muss aber für jede noch vorhandenen Postfachtyp durchgeführt werden.

  • Get-Mailbox -Database „TestDB_1“ -monitoring | New-MoveRequest –TargetDatabase „TestDB_2“

Nachdem dem Exchange mitgeteilt wurde, das die Postfächer verschoben werden sollen, kann man sich mit folgendem Befehl den Status des Umzugs anzeigen lassen.

  • Get-MoveRequest | Get-MoveRequestStatistics

Wenn alle Umzüge mit „clompleted“ abgeschlossen sind, kann die Umzugsanfrage geschlossen werden. Dies geschieht mit folgendem Befehl:

  • Get-MoveRequest | Remove-MoveRequest

Nun sollte die Datenbank leer sein und kann gelöscht werden. Das geht, in unserem Beispiel wieder für die Datenbank TestDB_1 mit folgendem Befehl (oder über das ECP des Exchange):

  • Get-MailboxDatabase „TestDB_1“ | Remove-MailboxDatabase

Nach dem die Datenbank gelöscht wurde, verbleiben die alten Dateien jedoch noch am ursprünglichen Platz und müssen manuell gelöscht werden.Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Unfassbare Sicherheitslücke in allen Windowsversionen seit Windows 8

Wie heute bekannt wurde, existiert ausgerechnet in der Windoweigenen Schutzsoftware „Defender“ eine unfassbare Sicherheitslücke. Wie das Portal heise.de berichtet, ist diese Sicherheitslücke sehr eklatant und in allen Windowsversionen seit Windows 8 enthalten. Betroffenen sind auch alle Windows Serverbetriebssysteme dieser Generationen.

Microsoft hat in Rekordzeit einen Patch veröffentlicht, der besagte Sicherheitslücke schließt. Die Sicherheitslücke ermöglicht es einem Angreifer, einen Dienst mit Systemrechten und somit den gesamten Rechner zu übernehmen.

Gefunden wurde die Sicherheitslücke von den Google-Forschern Tavis Ormandy und Natalie Silvanovich, welche Microsoft umgehend informiert und ihren Fund auf Twitter bekannt gegeben haben.

Quelle und detailierte Informationen: https://m.heise.de/security/meldung/Dramatische-Sicherheitsluecke-in-Virenschutz-Software-von-Windows-geschlossen-3706615.htmlFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

MS Exchange Postfächer: Trennen, Löschen und Neuverbinden

Es kann vorkommen, das ein Mitarbeiter ein neues Benutzerkonto bekommt oder aus einem anderen Grund ein Postfach von einem Benutzerkonto zu einem anderen verschoben werden muss. Hierfür muss das Postfach zunächst vom alten Benutzerkonto getrennt und dann mit dem neuen Benutzerkonto verbunden werden. Dies geschieht mit der Verwaltungskonsole wie folgt:

Trennen des Postfachs vom alten Benutzerkonto:

  1. Öffnen der Exchange-Verwaltungskonsole (https://server/ecp)
  2. Auswählen von Empfänger > Postfächer
  3. Auswählen des Postfachs, das von einem Benutzerkonto getrennt werden soll
  4. Auswählen der drei Punkte in der Menüleiste
  5. Auswählen von „Deaktivieren“.

Nach dem Bestätigen der Warnung, dass das Postfach getrennt und deaktiviert wird, ist der Vorgang abgeschlossen.

Verbinden des Postfachs mit dem neuen Benutzerkonto:

  1. Öffnen der Exchange-Verwaltungskonsole (https://server/ecp)
  2. Auswählen von Empfänger > Postfächer
  3. Auswählen der drei Punkte in der Menüleiste
  4. Auswählen von „Postfach verbinden“.
  5. Auswählen des Postfachs das verbunden werden soll
  6. Auswählen des Benutzers dem das Postfach zugeordnet werden soll (bitte Mailalias beachten)

Verbinden des Postfachs mit dem neuen Benutzerkonto mittels Konsole:

Bis das Postfach bei den getrennten Postfächern angezeigt wird, kann es etwas dauern. Meistens passiert dies nach einem Wartungszyklus des Exchange. Wer das Postfach aber sofort mit einem neuen Benutzerkonto verbinden möchte, kann dies mit der Exchange Konsole tun:

  1. Starten der Exchange Shell auf dem Server
  2. Eingeben des entsprechenden Befehls und bestätigen mit Return
    Connect-Mailbox -Identity „Mustermann, Max“ -Database „Postfachspeicher“ -User „Mustermann“ -Alias Mustermann

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Standart SMTP-Adresse in Exchange 2010 ändern

Viele kennen das Problem, sie haben eine neue Windowsdomäne aufgesetzt, welche nicht gleich benannt ist wie die Maildomäne, beispielweise:

  • AD-Domäne: domäne.local
  • Maildomäne @domäne.de

Der Exchange nimmt standartmäßig nun die AD-Domäne zum versenden der Mails was weder erwünscht ist, noch funktioniert. Wie also kann die Standartmaildomäne geändert werden?

Bei einem Exchange 2010 kann man die Primary-Adresse nicht mehr wie bei Exchange 2003 beim AD-User festlegen. Bei Exchange 2010 kann man dies in der EMC oder via Powershell in der EMS erledigen.

 

Mit Hilfe der EMC

In der EMC (unter Benutzerkonfiguration, Mailbox) muss beim jeweiligen Benutzer die „Default Policy“ (Haken am unteren Rand des Fenster) deaktiviert werden, dann kann die primäre Adresse mit dem Button „Standart Antwortadresse“ festlegen.

 

Mit Hilfe der Powershell

Mit Hilfe der Powershell funktioniert es wie folgt, die primäre Adresse wird durch ein großgeschriebenes SMTP festgelegt.

Set-Mailbox -EmailAddressPolicyEnabled $false -EmailAddresses ‚X400:C=US;A= ;P=DOMAIN;O=Exchange;S=Nachname;G=Vorname;‘,’SMTP:vorname.nachname@domain.li‘,’smtp:Adresse2@domain.li‘ -Identity ‚domain.li/Users/Vorname Nachname

 


www.phonex.de
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Schemaversion des AD herausfinden

Für manche Systeme, zum Beispiel für einen neuen Exchangeserver, ist die Version des ActiveDirectorys wichtig. Das Schema ist standartmäßig immer so aktuell wie der älteste installierte Domänencontroller. Kommt nun zB ein aktueller Exchange in die Umgebung muss daher ggf. die Version des AD Schemas aktualisiert werden. Dieses geht wie folgt:

Herausfinden welche Version derzeit vorhanden ist:

  1. Öffnen der „ADSI Edit MSC“ auf einem Domaincontroller
  2. Öffnen von „Schema
  3. Suchen des Eintrags „objectVersion
  • 13 = Windows Server 2000
  • 30 = Windows Server 2003
  • 31 = Windows Server 2003 R2
  • 44 = Windows Server 2008
  • 47 = Windows Server 2008 R2
  • 56 = Windows Server 2012
  • 69 = Windows Server 2012 R2

Aktualisieren der Version des AD Schemas

Zuerst muss das Active Directory Preparation Tool (kurz ADPREP) ausgeführt werden. Dieses befindet sich im Verzeichnis der Windows Server 2008 R2 DVD

  • DVD-Laufwerk:\Support\Adprep

Ausführen mit dem Parameter /Forestprep auf dem Schema-Master

Im Verzeichnis von Adprep befinden sich zwei Dateien. Eine „Adprep.exe“ für 64bit-Windows-Installation und eine „Adprep32.exe“ für 32bit-Windows-Installationen.

Der Parameter /Forestprep kann und darf nur ein Mal in der Gesamtstruktur ausgeführt werden. Dabei muss das Benutzerkonto mit dem der ADPREP ausgeführt wird, Mitglied in den folgenden drei Gruppen sein:

  • Organisations-Admins
  • Schema-Admins
  • Domänen-Admins

Auf einem Server der kein Schema-Master ist, bringt ein ADPREP /FORESPREP den Hinweis, dass die Gesamtstrukturaktualisierung nur auf einem Schema-Master durchgeführt werden kann und der Vorgang wird abgebrochen. Microsoft empfiehlt das Verzeichnis „Adprep“ (mit dem kompletten Inhalt!) vorher auf den Domänencontroller zu kopieren, um Lesefehler des DVD-Laufwerks während der Ausführung von Adprep zu vermeiden.

Im zweiten Schritt muss das Adprep32 mit den Parametern /Domainprep /Gpprep auf dem Infrastruktur-Master in der Domäne, in der man den Windows Server 2008 R2 als DC hinzufügen möchte, ausgeführt werden. Das Benutzerkonto, mit dem dieser Befehl ausgeführt wird, muss Mitglied der Sicherheitsgruppe Domänen-Admins sein. Mit Ausführen von /Domainprep /Gpprep wird die Domäne auf Windows Server 2008 R2 aktualisiert. Der Parameter /Domainprep bewirkt, dass neue Objekte erstellt sowie die ACLs an diversen Objekten in der Domänenpartition geändert werden. Parameter /Gpprep sorgt dafür, dass die Berechtigungen der Gruppenrichtlinienobjekte die sich im Sysvol-Verzeichnis befinden, angepasst werden. Führt man diesen Befehl aus, noch bevor die Gesamtstrukturaktualisierung auf den Infrastruktur-Master repliziert wurde, bricht der Vorgang ab. Dieser bricht auch dann ab, wenn der Befehl nicht auf dem Infrastruktur-Master ausgeführt wird.



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Konvertieren eines Benutzerpostfachs in ein Raumpostfach

Seit Exchange 2010 wird zwischen einem Benutzer-, einem Raum-, und einem Objektepostfach unterschieden. Wurde ein Postfach versehentlich falsch angelegt oder als bestehendes Postfach von einer älteren Exchangeversion übernommen, sollte dieses konvertiert werden. Das Konvertieren ist ganz einfach und funktioniert wie folgt:

  1. Öffnen der Exchange Management Shell
  2. Eingeben des folgenden Befehls: Set-Mailbox „Name des Postfachs“ -Type Room Es existieren verschiedene Formen des Postfachs (Type), welche ausgewählt werden können. Folgende Types stehen zur Verfügung:
    1. Regular (Normles Benutzerpostfach)
    2. Room (geeignet für Räume)
    3. Equipment (geeignet für Gegenstände wie Beamer, Notebooks etc.)
    4. Shared (gemeinsam genutzte Postfächer)
  3. Bestätigen der Eingabe mit Return


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Löschen eines Postfachs

Wie wird unter MS Exchange Server 2010 ein Postfach gelöscht?

  1. Öffnen der Exchange Management Console auf dem Exchange Server
  2. Navigieren zu Microsoft Exchange -> Microsoft Exchange lokal -> Empfängerkonfiguration -> Postfach
  3. Rechtsklick auf das zu löschende Postfach
  4. Deaktivieren oder entfernen des Postfachs:
    1. Entfernen: Das Postfach wird inklusive des Benutzers gelöscht.
    2. Deaktivieren: Das Postfach wird gelöscht, der Benutzer beleibt erhalten


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