Telnet unter Windows 10 aktivieren

Telnet ist ein praktisches Tool. Auf ganz einfache Art und Weise lassen sich TCP Verbindungen zu einem anderen Gerät testen. Tool die Telnet beherschen gibt es ebenfalls viele, Putty ist das wohl bekannteste darunter. Doch auch Windows kann Telnet, ganz von Haus aus. Die Funktion muss lediglich aktiviert werden und das ist kinderleicht:

  1. Gleichzeitiges drücken der Tasten „Win“ + „R“
  2. In der nun offnene Befehlszeile folgenden Befehl eingeben und mit Return bestätigen: cmd
  3. In der nun offnen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl eingeben und ebenfalls mit Return bestätigen:
    dism /online /Enable-Feature /FeatureName:TelnetClient

Nach einigem Moment ist die Funktion unter Windows installiert und kann wie folgt genutzt werden:

  1. Gleichzeitiges drücken der Tasten „Win“ + „R“
  2. In der nun offnene Befehlszeile folgenden Befehl eingeben und mit Return bestätigen: cmd
  3. Eingeben des folgenden Befehls und Bestätigen mti Return: telnet IP-Adresse Port
    Beispiel: telnet
    192.168.100.1 80

Die Konsole versucht daraufhin eine Verbindung aufzubauen. Kommt diese zustande, kann das Zielgerät mittels telnet genutzt werden.

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MS Exchange Postfächer: Trennen, Löschen und Neuverbinden

Es kann vorkommen, das ein Mitarbeiter ein neues Benutzerkonto bekommt oder aus einem anderen Grund ein Postfach von einem Benutzerkonto zu einem anderen verschoben werden muss. Hierfür muss das Postfach zunächst vom alten Benutzerkonto getrennt und dann mit dem neuen Benutzerkonto verbunden werden. Dies geschieht mit der Verwaltungskonsole wie folgt:

Trennen des Postfachs vom alten Benutzerkonto:

  1. Öffnen der Exchange-Verwaltungskonsole (https://server/ecp)
  2. Auswählen von Empfänger > Postfächer
  3. Auswählen des Postfachs, das von einem Benutzerkonto getrennt werden soll
  4. Auswählen der drei Punkte in der Menüleiste
  5. Auswählen von „Deaktivieren“.

Nach dem Bestätigen der Warnung, dass das Postfach getrennt und deaktiviert wird, ist der Vorgang abgeschlossen.

Verbinden des Postfachs mit dem neuen Benutzerkonto:

  1. Öffnen der Exchange-Verwaltungskonsole (https://server/ecp)
  2. Auswählen von Empfänger > Postfächer
  3. Auswählen der drei Punkte in der Menüleiste
  4. Auswählen von „Postfach verbinden“.
  5. Auswählen des Postfachs das verbunden werden soll
  6. Auswählen des Benutzers dem das Postfach zugeordnet werden soll (bitte Mailalias beachten)

Verbinden des Postfachs mit dem neuen Benutzerkonto mittels Konsole:

Bis das Postfach bei den getrennten Postfächern angezeigt wird, kann es etwas dauern. Meistens passiert dies nach einem Wartungszyklus des Exchange. Wer das Postfach aber sofort mit einem neuen Benutzerkonto verbinden möchte, kann dies mit der Exchange Konsole tun:

  1. Starten der Exchange Shell auf dem Server
  2. Eingeben des entsprechenden Befehls und bestätigen mit Return
    Connect-Mailbox -Identity „Mustermann, Max“ -Database „Postfachspeicher“ -User „Mustermann“ -Alias Mustermann

 

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Windows-Fotoanzeige unter Windows 10 nutzen

Leider kommt es bei Windows 10 vereinzelt zu Fehlern in der Bildanzeige. Die neue Fotoapp sieht hübsch aus, das hilft aber nicht viel wenn sie instabil ist oder garnicht funktioniert. Wer die alt bekannt „Bild- und Faxanzeige“ aus Windows 7 nutzen möchte, kann dies ganz einfach tun.

  1. Öffnen die Registrierung: Start -> regedit
  2. Navigieren zu: „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows Photo Viewer\Capabilities\FileAssociations„.
  3. Im rechten Fensterbereich (rechtsklick -> Zeichenfolge) die folgenden Werte einzeln anlegen:
    .bmp = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .dib = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .gif = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .jfif = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .jpe = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .jpeg = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .jpg = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .jxr = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .png = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
  4. Anschließend die Registrierung schließen und auf ein beliebiges Bild einen Rechtsklick machen -> Öffnen mit -> Andere App auswählen
  5. Windows-Fotoanzeige auswählen und den Haken „Immer diese App zum öffnen von …“ auswhlen und mit OK bestätigen

Hinweis:
Bitte immer vorsichtig sein, wenn es um Änderungen in der Registrierung geht. Hier können Fehler fatale Folgen haben und im schlimmsten Fall mit Datenverlust oder einer Neuinstallation einhergehen. Sicherheitshalber vorher immer ein Backup von der Registrierung machen und einen Fachmann zu Rate ziehen. Wir können keine Garantie übernehmen!

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Windows.old löschen, Festplattenplatz zurück gewinnen

Immer mehr Anwender entdecken die Vorzüge von Windows 10 und wechseln auf das aktuelle Betriebssystem von Microsoft. Doch all zu oft, vor allem auf älteren System welche schon mit SSDs ausgestattet sind, zeigt sich die Kapazität dieser als begrenzt. All zu ärgerlich ist daher der Ordner „Windows.old“, welcher das vorherige Windows beinhaltet und sich meistens auf C: befindet. Microsoft lässt diesen dort liegen, um im Fehlerfall eine Möglichkeit zu bieten um wieder auf die alte Version zurück zu kehren. Wenn Windows 10 jedoch läuft und der Endanwender damit zufrieden ist, kann der Ordner gelöscht werden. Doch wie bekommt man möglichst schnell Speicher wieder frei, ohne das System zu gefährden? Das ist ganz einfach, wir zeigen wie:

  1. Zunächst muss die Systemsteuerung geöffnet werden, dazu drücken Sie die Windowstaste auf der Tastatur, tippen dann direkt „Systemsteuerung“ und klicken diese dann an, sobald der Button hierfür angezeigt wird.
  2. Wählen Sie in der Systemsteuerung den Punkt „System und Sicherheit“ und danach dann „Verwaltung“. Darin befindet sich die Anwendung „Datenträgerbereinigung“.
  3. In dem nun geöffneten Fenster wählen Sie nun unten links den Punkt „Systemdateien bereinigen“. Das Fenster schließt sich danach kurz und öffnet sich dann mit mehr Optionen.
  4. Wählen Sie dann das Kontrollkästchen vor „Vorherige Windows-Installation(en)“ und klicken dann auf OK. Bestätigen Sie danach dann die Sicherheitsabfrage durch klicken auf „Dateien löschen“.

Windows benötigt dann einen Moment um die Arbeiten abzuschließen, unter Umständen ist auch ein Neustart des PCs notwendig. Wenn der PC fertig ist, ist die alte Windowsinstallation mit dem Ordner „Windows.old“ nicht mehr vorhanden, der dadurch bislang belegte Speicherplatz wieder freigegeben.

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Fritzbox LEDs ausschalten

Sie ist weit verbreitet und in vielen Haushalten zu finden, die Fritzbox. Sie erhält über viele Jahre hinweg Updates und neue Funktionen und steht für Qualität und Zuverlässigkeit. Doch was wenn, zum Beispiel in einer kleinen Mietwohnung die Fritzbox im Schlafzimmer oder einem Kinderzimmer montiert ist und die LEDs an der Oberseite/Vorderseite den Raum erhellen? Etwas davor stellen wäre eine Möglichkeit, die LEDs zukleben oder etwas über die Fritzbox legen wäre die Andere. Ob das Gerät mit der entstehenden Wärme zurecht kommt und eine lange Lebensdauer zu erwarten ist, ist dann jedoch eher unwahscheinlich. Viel sinnvoller ist daher, die LEDs einfach aus zu schalten. Wir zeigen euch hier, wie das geht:

  1. Einschalten des Telnet Dienst auf der Fritzbox
    Um die notwendige Funktion nutzen zu können, benötigt man Telnet um eine Verbindung zur Fritzbox aufbauen zu können. Dies muss zuerst aktiviert werden. Dazu mit einem an die Fritzbox angeschlossenen Telefon folgende Nummer wählen: #96*7* Telnet ist danach angeschaltet, was mit einem kurzen Bestätigungston quittiert wird.
  2. Verbinden via Telnet
    Nun kann mit Telnet eine Verbindung gestartet werden. An einem Windows PC geht das wir folgt:

    1. Unter Windows muss zuerst der Dienst für Telnet aktiviert werden:
      „Start“->“Systemsteuerung“->“Programme“->“Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren“->„Telnet-Client“ aktivieren.
    2. Windows-Taste und „R“ gleichzeitig drücken, es öffnet sich das „Ausführen“-Fenster: „cmd“ eingeben und mit Enter bestätigen, es öffnet sich die Eingabeaufforderung
    3. Eingeben des Befehls: telnet fritz.box
      Eingabe des Passworts der Fritzbox (standardmäßig das selbe Passwort wie beim Webinterface)
  3. LEDs steuern
    Über den folgenden Befehl lässt sich die Power LED steuern:
    – Der Befehl „led-ctrl power_off“ schaltet die Power LED aus
    – Der Befehl „led-ctrl power_on“ schaltet die Power LED ein
    Über den folgenden Befehl lässt sich die WLAN LED steuern
    – Der Befehl „led-ctrl wlan_off“ schaltet die WLAN LED aus
    – Der Befehl „led-ctrl wlan_on“ schaltet die WLAN LED ein
  4. Ausschalten des Telnet Dienst auf der Fritzbox
    Um Telnet abschließend wieder zu deaktivieren muss mit einem an die Fritzbox angeschlossenen Telefon folgende Nummer gewählt werden: #96*8* Telnet ist danach wieder ausgeschaltet, was mit einem kurzen Bestätigungston quittiert wird.
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Lenovo Yoga 2 Pro: HDMI geht nicht

Lange war der alte, analoge VGA Anschluss an allen Notebooks vorhanden und das Mittel zur Wahl um ein Notebook mit einem Fernseher oder einem Beamer zu verbinden. Auch günstige Notebooks für den Hausgebrauch haben noch immer einen analogen VGA-Anschluss.

Besitzer des Lenovo Yoga 2 Pro können sich daher glücklich schätzen, das ihr Notebook einen Mini-HDMI-Anschluss besitzt. Doch die Freude über den digitalen Anschluss währt nur kurz, wenn der Fernseher oder der Bildschirm kein Bild anzeigen und das Notebook kein Wiedergabegerät erkennt. Die Fehlersuche sollte jedoch nicht wie in vielen Internetforen beschrieben beim Treiber, der Intelsoftware oder ähnlichem beginnen, die Lösung ist viel einfacher.

Lösung:

Der HDMI-Anschluss im Notebook wurde von Lenovo so weit in das Innere des Geräts gelegt, das ein Großteil der Mini-HDMI/HDMI-Adapter/Kabel keinen Kontakt herstellen können. Da der „Knubbel“ am Kabel jedoch aus reinem Kunststoff besteht und nur dem besseren Greifen dient, lässt sich hier mit einem scharfen Cutter-Messer etwas Kunststoff wegschneiden. Bei den meisten Kabeln reicht ein Millimeter aus und das Kabel kommt tief genug in das Notebook.

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Passwortabfrage nach Standby deaktivieren (Win10)

Windows verlangt nach der Reaktivierung aus dem Standby eine Eingabe des Kennworts. In Unternehmen eine unumgängliche Notwenigkeit, im Privathaushalt oft aber sehr lästig. Diese Funktion lässt sich in wenigen Sekunden deaktivieren, wir zeigen wie es geht:

  1. Starten der Einstellungs-App durch drücken der Tasten [Windows] + [I]
  2. Auswählen des Eintrags „Konten“, wechseln in den Reiter „Anmeldeoptionen“
  3. Unter dem Punkt „Anmeldung erforderlich“ „Nie“ auswählen und aus dem Dropdown-Menü die Option „Bei Beendigung des Standby-Modus des PCs“.

Die geänderten Einstellungen werden automatisch übernommen. Ab dem Moment verlangt Windows 10  kein Kennwort mehr sobald Sie das System aus dem Standby-Modus zurückholen.

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Informationen zu Windows 10 (kostenlos, umstellen ja/nein, …)

Bereits seit Juli 2015 liefert Microsoft sein aktuelles Betriebsystem „Windows 10“ aus. Die meisten Nutzer haben mittels Updatefunktion das Hinweisfenster erhalten. Doch ist es kostenlos uns welche Vorteile entstehen daraus. Gibt es Nachteile? Vorab – ja, es ist kostenlos, Vorteile hat es viele, Nachteile haben wir keine echten gefunden…

Ist Windows 10 wirklich kostenlos
Nahezu alle Benutzer von Windows 7 können Windows 10 kostenlos erhalten. Microsoft möchte hiermit erreichen, das es überhaupt zu einem Umstieg auf Windows 10 kommt und nicht wie es bei Windows XP ist/war, viele veraltete Version erhalten bleiben, weil die Kunden den Umstieg auf Kosten / Gewohnheitsgründen meiden.
Jeder der einen PC mit gültiger Windows-7-Lizenz und installiertem Service Pack 1 besitzt, kann damit kostenlos zu Windows 10 wechseln. Gleiches gilt für das neuere Windows 8.1. Ein Wechsel von Windows 8 auf Windows 10 ist erst möglich wenn das Windows 8 vorher ebenfalls kostenlos auf Windows 8.1 aktualisiert wurde.

Lediglich PCs mit Windows RT erhalten kein Upgrade auf Windows 10. Smartphones die bereits mit Windows Phone 8.1 ausgestattet sind, werden auf Windows 10 Mobile aktualisiert.

Komme ich an Windows 10 wenn ich noch Windows XP oder Windows Vista habe?
Besitzer von Windows XP und Vista erhalten wie bereits erwähnt kein Update auf Windows 10 und müssen das Produkt kaufen (Preise beginnen derzeit bei 119,00 USD). Microsoft begründet dies wohl damit, dass diese User schon zu lange kein aktuelles Betriebsystem mehr erworben haben. Sie müssten deshalb für Windows 10 bezahlen. Die Preise hierfür sind derzeit noch nicht bekannt, einen Trick gibt es jedoch bereits: Windows 7 ist bereits ab 30 Euro erhältlich, der Wechsel auf Windows 10 von dort wie eben bereits beschrieben dann kostenlos. Bevor sie jedoch wechseln sollten Sie sicher gehen das Ihr PC Windows 10 tauglich ist, da nicht nur das Betriebsystem XP bereits veraltet ist, der PC dazu ist meistens auch nicht wesentlich neuer.

Gibt es eine Frist wie lange Windows 10 kostenlos bleibt?
Eine Frist gibt es. Microsoft bietet Windows 10 ein Jahr nach erscheinen kostenlos an. Danach wird der volle Kaufpreis fällig. Windows 10 wurde am 29. Juli 2015 veröffentlicht, der Umstieg wird daher wohl bis Ende Juli 2016 möglich sein.

Wurde vor dem Ablauf dieser Frist auf Windows 10 umgestellt, bleibt dies auch danach kostenlos und muss nicht noch einmal erworben werden und kann das System unbeschränkt kostenlos nutzen. Eine nachträgliche Gebühr wird nicht fällig.
Wird nicht innerhalb diesen einen Jahres umgestellt, ist der Vollpreis fällig. Dieser liegt derzeit bei (EUR Preise wahrscheinlich daran angelehnt)

  • Windows 10 Home: 119,00 USD
  • Windows 10 Pro: 199 USD
  • Upgrade von Home auf Pro: 99 USD

Kann ich meine Windows 10 Lizenz auf einem neuen PC nutzen?
Windows 10 nutzt den Windows 7 Key bzw. den Windows 8.1 Key um einen Windows 10 Key zu generieren. Diesen benötigen Sie für eine Neuinstallation. Mit dem Windows Product Key Viewer können Sie ihn bequem auslesen und notieren.

Windows Product Key Viewer HIER herunterladen

Außerdem wird ein Installationsmedium benötigt, von dem aus die Installation ausgeführt wird. Dies kann eine DVD oder ein USB-Stick sein. Da im Handel lediglich kostenpflichtige Datenträger mit neuer Lizenz angeboten werden, stellt Microsoft das Media Creation Tool zur Verfügung. Mit diesem kann sowohl ein USB-Stick (3GB oder mehr benötigt) oder eine DVD erstellt werden.

Media Creation Tool HIER herunterladen

Was bringt mir Windows 10, sollte ich wirklich wechseln?
Wie bei jeder Umstellung muss man sich auch an Windows 10 erst gewöhnen. Ist dieser Schritt erst einmal geschafft, möchte man nicht mehr zu einer alten Windows Version zurück. Windows 10 ist schneller, einfacher zu bedienen und übersichtlicher. Die Gestaltung ist an die Handhabung aktueller Smartphones angelegt, jedoch auch ohne Touchscreen mit Maus und Tastatur ohne Einschränkungen möglich.

Wie steige ich denn auf Windows 10 um?
Das ist ganz einfach und selbst für Personen mit wenig PC Erfahrung machbar. Microsoft hat hierfür eine Installationshilfe gebaut, eine ausführliche Anleitung befindet sich bei uns: HIER

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Alternative DNS-Server (Zensurfrei, anonym)

Was ist ein DNS Server

www.google.de, diese Webseite kennt wohl jeder. Doch wer weiß, das die Webseite auch über die IP des Servers (z.B. 173.194.44.87) erreicht werden kann.

Für die meisten Menschen dieser Welt sind Namen wie www.google.de einfacher zu merken als Zahlen. Die Server untereinander kommunizieren jedoch mit den eben angesprochenen IP-Adressen. DNS Server (Domain Name System) funktionieren daher wie ein Telefonbuch des Internets. Gibt der Benutzer den Namen einer Webseite an seinem PC ein, fragt dieser den für ihn zuständigen DNS-Server nach der IP und öffnet die Webseite über diese.
DNS-Server sind daher von zentraler Bedeutung, Webseiten die sie nicht kennen, können nicht geöffnet werden. Webseiten die nicht angezeigt werden sollen, sprich zensiert werden sollen, werden auf diesen Servern gesperrt.
Zudem können Logdateien erstellt werden, so lässt sich schnell nachvollziehen, wann welcher PC versucht hat, welche Webseite zu öffnen.
Verständlich ist daher das der Staat hier versucht mit seiner Zensur, die Geheimdienste mit ihrer Auswertung, einzuklinken.

Was kann ich tun

Doch vollkommen wehrlos ist der Benutzer hier nicht. Wie oben schon beschrieben, fragt der PC den für ihn zuständigen DNS-Server an. In den meisten fällen ist dies der eigene Router zuhause (Fritzbox,Speedport oder Ähnlich). Dieser wiederum fragt dann den DNS-Server des Internetproviders (T-Online, Vodafone, Unitymedia etc.) an und diese wiederum können von staatlichen Regelungen oder Angriffen betroffen sein.
Aus diesem Grund ist es am einfachsten, dem Router mitzuteilen, das er einen anderen DNS-Server als den vom Provider vorgegebene zu nutzen. In fällen in den kein Zugriff auf den Router möglich ist (WGs, öffentliche WLANs etc.) ist es möglich, im Betriebssystem des PCs (z.B. Windows) einzustellen, das nicht der vom Netzwerk bereitgestellte Router, sondern ein anderer DNS-Server genutzt werden soll.
Beide Lösungen sind in weniger als fünf Minuten realisiert, Anleitungen gibt es im Internet ausreichend:

DNS-Server im Router (hier Fritzbox) ändern: http://praxistipps.chip.de/dns-server-in-der-fritzbox-aendern-so-gehts_33877
DNS-Server in Windows (hier Windows 10) ändern: http://techfrage.de/question/10524/windows-10-dns-server-andern/

Welche Alternativen gibt es

Um eine Zensur zu umgehen oder nicht in den oben genannten Logprotokollen aufgelistet zu werden, stellen viele verschiedene Unternehmen, Einrichtungen, Vereine und sogar einzelne Privatpersonen, eigene DNS-Server bereit. Die schnellsten und beliebtesten alternativen DNS-Server sind wohl

  • 213.73.91.35 (dnscache.berlin.ccc.de)
  • 85.214.20.141 (FoeBuD)
  • 194.150.168.168 (dns.as250.net; Berlin/Frankfurt)

Größere Listen befindet sich hier:

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Upgrade auf Windows 10 (manuell anstoßen)

Es ist soweit, seit gestern verteilt Microsoft Windows 10. Windows 10 bringt die Neuerungen von Windows 8.1, jedoch auch viel vermisstes aus Windows 7 (z.B. die Taskleiste).

Viele Nutzer von Windows 7 und Windows 8(.1) haben in den vorangegangenen Wochen das Hinweisfenster auf dem Display gehabt, das Windows 10 als kostenloses Upgrade verfügbar ist.

Windows10 Updatepatch

Normal sollte das Upgrade auf Windows 10 mit den regelmäßigen Windowsupdates verteilt und automatish durchgeführt werden.

Windows 10 via Autoupdate

Leider kann es trotz Reservierung vorkommen, das kein Download des Windows-10-Upgrades auf der Festplatte landet. Das manuelle Anstoßen ist daher eine gute Möglichkeit, eine Garantie für eine sofortige Installation gibt es allerdings nicht. Sollte das Herunterladen oder die Installation nicht automatisch starten, bietet Microsoft das sehr einfach nutzbare Media Creation Tool an.

Download bei Microsoft: https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10
Die meisten PCs der letzten Jahre sind mit einem 64-bit Betriebsystem ausgestattet

Damit lässt sich ein Installationsmedium für Windows 10 erstellen, vor allem aber auch das Upgrade direkt starten. Ein Test mit einem unserer Lenovo W520 und einer Zotac ZBox funktionierte das reibungslos!

Windows 10 Upgradetool

Nach dem das neue Betriebsystem heruntergeladen wurde, wird automatisch noch nach aktuellen Updates gesucht. Sind welche vorhanden, werden diese ebenfalls heruntergeladen. Anschließend müssen die Lizenzbedingungen angenommen werden (qie es auch bei einem neu gekauften PC der Fall ist).

Windows 10 Upgradetool 2Direkt danach prüft Windows den PC und schaut, welche alten Sachen übernommen werden können. Am besten ist es, alle installierten Apps und Dateien zu behalten, nur so kann ein Datenverlust nahezu ausgeschlossen werden. Ob alle Programme die nicht über das Microsoft Appcenter installiert wurden, danach noch funktionieren, ist nicht sicher. Bei unseren PCs auf denen wir heute Windows 10 installiert haben, funktionierten zu unserer Überraschung, danach alle (!) Programme einwandfrei. Sollte es doch das eine oder andere Programm treffen, dann ist das Problem meistens durch eine Neuinstallation dessen nach dem Windowsupgrade aber recht schnell erledigen.

Nun kann die Installation gestartet werden. Dies kann einige Zeit dauern, in dieser Zeit wird der PC auch einige Male neu gestartet.

Windows 10 Upgradetool 4

Anschließend begrüßt und unser PC in einem neuen Gewand. Windows 10 bringt die Neuerungen von Windows 8.1, jedoch auch viel vermisstes aus Windows 7 (z.B. die Taskleiste).

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