Telnet unter Windows 10 aktivieren

Telnet ist ein praktisches Tool. Auf ganz einfache Art und Weise lassen sich TCP Verbindungen zu einem anderen Gerät testen. Tool die Telnet beherschen gibt es ebenfalls viele, Putty ist das wohl bekannteste darunter. Doch auch Windows kann Telnet, ganz von Haus aus. Die Funktion muss lediglich aktiviert werden und das ist kinderleicht:

  1. Gleichzeitiges drücken der Tasten „Win“ + „R“
  2. In der nun offnene Befehlszeile folgenden Befehl eingeben und mit Return bestätigen: cmd
  3. In der nun offnen Eingabeaufforderung den folgenden Befehl eingeben und ebenfalls mit Return bestätigen:
    dism /online /Enable-Feature /FeatureName:TelnetClient

Nach einigem Moment ist die Funktion unter Windows installiert und kann wie folgt genutzt werden:

  1. Gleichzeitiges drücken der Tasten „Win“ + „R“
  2. In der nun offnene Befehlszeile folgenden Befehl eingeben und mit Return bestätigen: cmd
  3. Eingeben des folgenden Befehls und Bestätigen mti Return: telnet IP-Adresse Port
    Beispiel: telnet
    192.168.100.1 80

Die Konsole versucht daraufhin eine Verbindung aufzubauen. Kommt diese zustande, kann das Zielgerät mittels telnet genutzt werden.

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Windows-Fotoanzeige unter Windows 10 nutzen

Leider kommt es bei Windows 10 vereinzelt zu Fehlern in der Bildanzeige. Die neue Fotoapp sieht hübsch aus, das hilft aber nicht viel wenn sie instabil ist oder garnicht funktioniert. Wer die alt bekannt „Bild- und Faxanzeige“ aus Windows 7 nutzen möchte, kann dies ganz einfach tun.

  1. Öffnen die Registrierung: Start -> regedit
  2. Navigieren zu: „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows Photo Viewer\Capabilities\FileAssociations„.
  3. Im rechten Fensterbereich (rechtsklick -> Zeichenfolge) die folgenden Werte einzeln anlegen:
    .bmp = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .dib = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .gif = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .jfif = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .jpe = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .jpeg = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .jpg = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .jxr = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
    .png = PhotoViewer.FileAssoc.Tiff
  4. Anschließend die Registrierung schließen und auf ein beliebiges Bild einen Rechtsklick machen -> Öffnen mit -> Andere App auswählen
  5. Windows-Fotoanzeige auswählen und den Haken „Immer diese App zum öffnen von …“ auswhlen und mit OK bestätigen

Hinweis:
Bitte immer vorsichtig sein, wenn es um Änderungen in der Registrierung geht. Hier können Fehler fatale Folgen haben und im schlimmsten Fall mit Datenverlust oder einer Neuinstallation einhergehen. Sicherheitshalber vorher immer ein Backup von der Registrierung machen und einen Fachmann zu Rate ziehen. Wir können keine Garantie übernehmen!

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Windows.old löschen, Festplattenplatz zurück gewinnen

Immer mehr Anwender entdecken die Vorzüge von Windows 10 und wechseln auf das aktuelle Betriebssystem von Microsoft. Doch all zu oft, vor allem auf älteren System welche schon mit SSDs ausgestattet sind, zeigt sich die Kapazität dieser als begrenzt. All zu ärgerlich ist daher der Ordner „Windows.old“, welcher das vorherige Windows beinhaltet und sich meistens auf C: befindet. Microsoft lässt diesen dort liegen, um im Fehlerfall eine Möglichkeit zu bieten um wieder auf die alte Version zurück zu kehren. Wenn Windows 10 jedoch läuft und der Endanwender damit zufrieden ist, kann der Ordner gelöscht werden. Doch wie bekommt man möglichst schnell Speicher wieder frei, ohne das System zu gefährden? Das ist ganz einfach, wir zeigen wie:

  1. Zunächst muss die Systemsteuerung geöffnet werden, dazu drücken Sie die Windowstaste auf der Tastatur, tippen dann direkt „Systemsteuerung“ und klicken diese dann an, sobald der Button hierfür angezeigt wird.
  2. Wählen Sie in der Systemsteuerung den Punkt „System und Sicherheit“ und danach dann „Verwaltung“. Darin befindet sich die Anwendung „Datenträgerbereinigung“.
  3. In dem nun geöffneten Fenster wählen Sie nun unten links den Punkt „Systemdateien bereinigen“. Das Fenster schließt sich danach kurz und öffnet sich dann mit mehr Optionen.
  4. Wählen Sie dann das Kontrollkästchen vor „Vorherige Windows-Installation(en)“ und klicken dann auf OK. Bestätigen Sie danach dann die Sicherheitsabfrage durch klicken auf „Dateien löschen“.

Windows benötigt dann einen Moment um die Arbeiten abzuschließen, unter Umständen ist auch ein Neustart des PCs notwendig. Wenn der PC fertig ist, ist die alte Windowsinstallation mit dem Ordner „Windows.old“ nicht mehr vorhanden, der dadurch bislang belegte Speicherplatz wieder freigegeben.

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Passwortabfrage nach Standby deaktivieren (Win10)

Windows verlangt nach der Reaktivierung aus dem Standby eine Eingabe des Kennworts. In Unternehmen eine unumgängliche Notwenigkeit, im Privathaushalt oft aber sehr lästig. Diese Funktion lässt sich in wenigen Sekunden deaktivieren, wir zeigen wie es geht:

  1. Starten der Einstellungs-App durch drücken der Tasten [Windows] + [I]
  2. Auswählen des Eintrags „Konten“, wechseln in den Reiter „Anmeldeoptionen“
  3. Unter dem Punkt „Anmeldung erforderlich“ „Nie“ auswählen und aus dem Dropdown-Menü die Option „Bei Beendigung des Standby-Modus des PCs“.

Die geänderten Einstellungen werden automatisch übernommen. Ab dem Moment verlangt Windows 10  kein Kennwort mehr sobald Sie das System aus dem Standby-Modus zurückholen.

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Informationen zu Windows 10 (kostenlos, umstellen ja/nein, …)

Bereits seit Juli 2015 liefert Microsoft sein aktuelles Betriebsystem „Windows 10“ aus. Die meisten Nutzer haben mittels Updatefunktion das Hinweisfenster erhalten. Doch ist es kostenlos uns welche Vorteile entstehen daraus. Gibt es Nachteile? Vorab – ja, es ist kostenlos, Vorteile hat es viele, Nachteile haben wir keine echten gefunden…

Ist Windows 10 wirklich kostenlos
Nahezu alle Benutzer von Windows 7 können Windows 10 kostenlos erhalten. Microsoft möchte hiermit erreichen, das es überhaupt zu einem Umstieg auf Windows 10 kommt und nicht wie es bei Windows XP ist/war, viele veraltete Version erhalten bleiben, weil die Kunden den Umstieg auf Kosten / Gewohnheitsgründen meiden.
Jeder der einen PC mit gültiger Windows-7-Lizenz und installiertem Service Pack 1 besitzt, kann damit kostenlos zu Windows 10 wechseln. Gleiches gilt für das neuere Windows 8.1. Ein Wechsel von Windows 8 auf Windows 10 ist erst möglich wenn das Windows 8 vorher ebenfalls kostenlos auf Windows 8.1 aktualisiert wurde.

Lediglich PCs mit Windows RT erhalten kein Upgrade auf Windows 10. Smartphones die bereits mit Windows Phone 8.1 ausgestattet sind, werden auf Windows 10 Mobile aktualisiert.

Komme ich an Windows 10 wenn ich noch Windows XP oder Windows Vista habe?
Besitzer von Windows XP und Vista erhalten wie bereits erwähnt kein Update auf Windows 10 und müssen das Produkt kaufen (Preise beginnen derzeit bei 119,00 USD). Microsoft begründet dies wohl damit, dass diese User schon zu lange kein aktuelles Betriebsystem mehr erworben haben. Sie müssten deshalb für Windows 10 bezahlen. Die Preise hierfür sind derzeit noch nicht bekannt, einen Trick gibt es jedoch bereits: Windows 7 ist bereits ab 30 Euro erhältlich, der Wechsel auf Windows 10 von dort wie eben bereits beschrieben dann kostenlos. Bevor sie jedoch wechseln sollten Sie sicher gehen das Ihr PC Windows 10 tauglich ist, da nicht nur das Betriebsystem XP bereits veraltet ist, der PC dazu ist meistens auch nicht wesentlich neuer.

Gibt es eine Frist wie lange Windows 10 kostenlos bleibt?
Eine Frist gibt es. Microsoft bietet Windows 10 ein Jahr nach erscheinen kostenlos an. Danach wird der volle Kaufpreis fällig. Windows 10 wurde am 29. Juli 2015 veröffentlicht, der Umstieg wird daher wohl bis Ende Juli 2016 möglich sein.

Wurde vor dem Ablauf dieser Frist auf Windows 10 umgestellt, bleibt dies auch danach kostenlos und muss nicht noch einmal erworben werden und kann das System unbeschränkt kostenlos nutzen. Eine nachträgliche Gebühr wird nicht fällig.
Wird nicht innerhalb diesen einen Jahres umgestellt, ist der Vollpreis fällig. Dieser liegt derzeit bei (EUR Preise wahrscheinlich daran angelehnt)

  • Windows 10 Home: 119,00 USD
  • Windows 10 Pro: 199 USD
  • Upgrade von Home auf Pro: 99 USD

Kann ich meine Windows 10 Lizenz auf einem neuen PC nutzen?
Windows 10 nutzt den Windows 7 Key bzw. den Windows 8.1 Key um einen Windows 10 Key zu generieren. Diesen benötigen Sie für eine Neuinstallation. Mit dem Windows Product Key Viewer können Sie ihn bequem auslesen und notieren.

Windows Product Key Viewer HIER herunterladen

Außerdem wird ein Installationsmedium benötigt, von dem aus die Installation ausgeführt wird. Dies kann eine DVD oder ein USB-Stick sein. Da im Handel lediglich kostenpflichtige Datenträger mit neuer Lizenz angeboten werden, stellt Microsoft das Media Creation Tool zur Verfügung. Mit diesem kann sowohl ein USB-Stick (3GB oder mehr benötigt) oder eine DVD erstellt werden.

Media Creation Tool HIER herunterladen

Was bringt mir Windows 10, sollte ich wirklich wechseln?
Wie bei jeder Umstellung muss man sich auch an Windows 10 erst gewöhnen. Ist dieser Schritt erst einmal geschafft, möchte man nicht mehr zu einer alten Windows Version zurück. Windows 10 ist schneller, einfacher zu bedienen und übersichtlicher. Die Gestaltung ist an die Handhabung aktueller Smartphones angelegt, jedoch auch ohne Touchscreen mit Maus und Tastatur ohne Einschränkungen möglich.

Wie steige ich denn auf Windows 10 um?
Das ist ganz einfach und selbst für Personen mit wenig PC Erfahrung machbar. Microsoft hat hierfür eine Installationshilfe gebaut, eine ausführliche Anleitung befindet sich bei uns: HIER

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Alternative DNS-Server (Zensurfrei, anonym)

Was ist ein DNS Server

www.google.de, diese Webseite kennt wohl jeder. Doch wer weiß, das die Webseite auch über die IP des Servers (z.B. 173.194.44.87) erreicht werden kann.

Für die meisten Menschen dieser Welt sind Namen wie www.google.de einfacher zu merken als Zahlen. Die Server untereinander kommunizieren jedoch mit den eben angesprochenen IP-Adressen. DNS Server (Domain Name System) funktionieren daher wie ein Telefonbuch des Internets. Gibt der Benutzer den Namen einer Webseite an seinem PC ein, fragt dieser den für ihn zuständigen DNS-Server nach der IP und öffnet die Webseite über diese.
DNS-Server sind daher von zentraler Bedeutung, Webseiten die sie nicht kennen, können nicht geöffnet werden. Webseiten die nicht angezeigt werden sollen, sprich zensiert werden sollen, werden auf diesen Servern gesperrt.
Zudem können Logdateien erstellt werden, so lässt sich schnell nachvollziehen, wann welcher PC versucht hat, welche Webseite zu öffnen.
Verständlich ist daher das der Staat hier versucht mit seiner Zensur, die Geheimdienste mit ihrer Auswertung, einzuklinken.

Was kann ich tun

Doch vollkommen wehrlos ist der Benutzer hier nicht. Wie oben schon beschrieben, fragt der PC den für ihn zuständigen DNS-Server an. In den meisten fällen ist dies der eigene Router zuhause (Fritzbox,Speedport oder Ähnlich). Dieser wiederum fragt dann den DNS-Server des Internetproviders (T-Online, Vodafone, Unitymedia etc.) an und diese wiederum können von staatlichen Regelungen oder Angriffen betroffen sein.
Aus diesem Grund ist es am einfachsten, dem Router mitzuteilen, das er einen anderen DNS-Server als den vom Provider vorgegebene zu nutzen. In fällen in den kein Zugriff auf den Router möglich ist (WGs, öffentliche WLANs etc.) ist es möglich, im Betriebssystem des PCs (z.B. Windows) einzustellen, das nicht der vom Netzwerk bereitgestellte Router, sondern ein anderer DNS-Server genutzt werden soll.
Beide Lösungen sind in weniger als fünf Minuten realisiert, Anleitungen gibt es im Internet ausreichend:

DNS-Server im Router (hier Fritzbox) ändern: http://praxistipps.chip.de/dns-server-in-der-fritzbox-aendern-so-gehts_33877
DNS-Server in Windows (hier Windows 10) ändern: http://techfrage.de/question/10524/windows-10-dns-server-andern/

Welche Alternativen gibt es

Um eine Zensur zu umgehen oder nicht in den oben genannten Logprotokollen aufgelistet zu werden, stellen viele verschiedene Unternehmen, Einrichtungen, Vereine und sogar einzelne Privatpersonen, eigene DNS-Server bereit. Die schnellsten und beliebtesten alternativen DNS-Server sind wohl

  • 213.73.91.35 (dnscache.berlin.ccc.de)
  • 85.214.20.141 (FoeBuD)
  • 194.150.168.168 (dns.as250.net; Berlin/Frankfurt)

Größere Listen befindet sich hier:

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Upgrade auf Windows 10 (manuell anstoßen)

Es ist soweit, seit gestern verteilt Microsoft Windows 10. Windows 10 bringt die Neuerungen von Windows 8.1, jedoch auch viel vermisstes aus Windows 7 (z.B. die Taskleiste).

Viele Nutzer von Windows 7 und Windows 8(.1) haben in den vorangegangenen Wochen das Hinweisfenster auf dem Display gehabt, das Windows 10 als kostenloses Upgrade verfügbar ist.

Windows10 Updatepatch

Normal sollte das Upgrade auf Windows 10 mit den regelmäßigen Windowsupdates verteilt und automatish durchgeführt werden.

Windows 10 via Autoupdate

Leider kann es trotz Reservierung vorkommen, das kein Download des Windows-10-Upgrades auf der Festplatte landet. Das manuelle Anstoßen ist daher eine gute Möglichkeit, eine Garantie für eine sofortige Installation gibt es allerdings nicht. Sollte das Herunterladen oder die Installation nicht automatisch starten, bietet Microsoft das sehr einfach nutzbare Media Creation Tool an.

Download bei Microsoft: https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10
Die meisten PCs der letzten Jahre sind mit einem 64-bit Betriebsystem ausgestattet

Damit lässt sich ein Installationsmedium für Windows 10 erstellen, vor allem aber auch das Upgrade direkt starten. Ein Test mit einem unserer Lenovo W520 und einer Zotac ZBox funktionierte das reibungslos!

Windows 10 Upgradetool

Nach dem das neue Betriebsystem heruntergeladen wurde, wird automatisch noch nach aktuellen Updates gesucht. Sind welche vorhanden, werden diese ebenfalls heruntergeladen. Anschließend müssen die Lizenzbedingungen angenommen werden (qie es auch bei einem neu gekauften PC der Fall ist).

Windows 10 Upgradetool 2Direkt danach prüft Windows den PC und schaut, welche alten Sachen übernommen werden können. Am besten ist es, alle installierten Apps und Dateien zu behalten, nur so kann ein Datenverlust nahezu ausgeschlossen werden. Ob alle Programme die nicht über das Microsoft Appcenter installiert wurden, danach noch funktionieren, ist nicht sicher. Bei unseren PCs auf denen wir heute Windows 10 installiert haben, funktionierten zu unserer Überraschung, danach alle (!) Programme einwandfrei. Sollte es doch das eine oder andere Programm treffen, dann ist das Problem meistens durch eine Neuinstallation dessen nach dem Windowsupgrade aber recht schnell erledigen.

Nun kann die Installation gestartet werden. Dies kann einige Zeit dauern, in dieser Zeit wird der PC auch einige Male neu gestartet.

Windows 10 Upgradetool 4

Anschließend begrüßt und unser PC in einem neuen Gewand. Windows 10 bringt die Neuerungen von Windows 8.1, jedoch auch viel vermisstes aus Windows 7 (z.B. die Taskleiste).

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Nächste schwere Sicherheitslücke bei Android gefunden…

Kaum nach bekannt werden der Sicherheitslücke Stagefright, wurde eine weitere Sicherheitslücke im Multimedia-System des Betriebssystems Android, welches auf vielen Smartphones arbeitet, entdeckt. Mehr als die Hälfte Android-Geräte sind wohl von der Sicherheitslücke betroffen. Nach einem „erfolgreichen“ Angriff ist das Smartphone nicht mehr nutzbar. Besonders erschreckend, vor allem mittel alte und aktuelle Smartphones sind diesmal betroffen.

Bekommt das entsprechende Gerät ein Video im MKV-Container geschickt, welches entsprechend manipuliert wurde, wird das Gerät dauerhaft lahmlegen. Die Informationen hierzu stammen von den Sicherheitsforscher der Firma Trend Micro. Ein Patch der die Sicherheitslücke schließt ist derzeit nicht angekündigt.

Die Schwachstelle befindet sich laut den Sicherheitsforschern im Mediaserver der gefährdeten Android-Versionen. Öffnet ein Nutzer ein mit entsprechendem Schadcode behaftetem Video, soll neben dem Dienst auch das Smartphone aufgrund eines Speicherfehlers abstürzen. Das Smartphone ist danach nicht mehr nutzbar, da es sich nicht mehr entsperren lässt und Benutzereingaben stark verzögert und nahezu unmöglich sind. Außerdem kann der sich der Schadcode im Autostart verankern und so eine Neustart-Endlosschleife generieren.

Ob es derzeit Angreifer gibt welche die Sicherheitslücke bereits ausnutzen, ist den Sicherheitsforschern zur Folge nicht bekannt.

Auch hier empfiehlt die ToBo Media Production & IT-Service GdbR besten Schutz für das Smartphone, wie auch für den PC. Unserer Meinung bietet ESET derzeit hierfür das beste Produkt, sowohl für den PC, als auch im Bereich der Mobile Security:

ESET Antivirus

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STAGEFRIGHT – 95% aller Android Smartphones gefährdet

Sicherheitslücken gibt es viele, egal ob am PC oder am Smartphone, egal welches Betriebssystem und welche Software. Nun wurde jedoch eine massive Android-Sicherheitslücke entdeckt, von der wohl bis zu 95% aller Smartphones und Tablets mit dem Betriebsystem Android betroffen sein sollen. Die Lücke wurde von den Forschern von Zimperium zLabs in der Android-Komponente „Stagefright“ entdeckt. Ein unsauber geschriebener Code ermöglicht, dass Angreifer ihren eigenen schadhaften Code direkt an Android-Smartphones schicken können. Sie müssen nur die Telefonnummer des Geräts wissen, das sei alles. Besonders schwerwiegend ist: Das Opfer kriegt nichts davon mit!

Stagefright ist in allen Android-Smartphones ab Version 2.2 und somit bei über 950 Millionen Stück, vorhanden. Die Angreifer brauchen nur ein Bild mit schadhaftem Code, egal auf welchem Weg, ob per MMS, Whatsapp oder einem anderen Messanger, an das Android-Handy verschicken. Außer der Handy-Nummer müssen sie nichts weiter über das Opfer wissen. Da die Komponente Stagefright auch von Google Hangouts genutzt wird, sind somit auch Tablet-PCs ohne Telefon-Funktion nicht sicher. Besonders das der Eigentümer des Handys nicht aktiv werden muss um den Schadcode zu aktivieren, macht das Problem besonders schlimm. Der Eigentümer muss weder einen Anhang öffnen, noch eine Datei aus dem Netz laden – je nach dem mit welcher Anwendung das Bild verschickt wird, muss er nicht einmal die Nachricht selbst öffnen. Theoretisch kann der Angriff also passieren, während der Handy-Besitzer schläft, vorausgesetzt das Telefon ist an.

Wenn der Schadcode aktiv ist, kann der Angreifer alle Funktionen des Telefons abfragen. Hierzu zählen neben den Inhalten wie Kontakte, Kalender und E-Mails auch der GPS-Standort, Das Mikrofon und die Kameras. Der Angreifer könnte somit wie mit einer Wanze alles mithören und – wenn das Telefon auf dem Tisch läge – auch sehen.

Einen Schutz ist bereits in Aussicht, Zimperium zLabs hat Google bereits per Mail auf die Sicherheitslücke hingewiesen und wohl sogar einen Patch mitgeschickt. Google habe sich angeblich bedankt und in der Antwort versichert, den Patch umgehend zu verteilen. Einige Hersteller von Androidsmartphones patchen ihre Geräte bereits eigenständig. Hierzu zählen neben dem Blackphone, auch Mozilla und Cyanogen-Mod.

Grundsätzlich sollten das Betriebsystem und die Apps regelmäßig aktualisiert werden. Sollte daher auch Ihr Smartphone melden, das neue Updates zur Verfügung stehen, sollten sie in Betracht ziehen diese umgehend zu installieren. Wenn Ihnen nicht ersichtlich ist, ob Ihr Android-Smartphone bereits ein Update gegen Stagefright bekommen hat, kann Ihnen der Support des Herstellers bzw. Ihres Mobilfunkanbieters weitere Informationen zukommen lassen.
Grundsätzlich, jetzt erst recht, folgender Hinweis: Gehen Sie immer und überall sparsam mit Ihren Daten um. Veröffentlichen Sie nicht einfach Ihre Handy-Nummer oder andere Kontaktdaten im Internet!

Grundsätzlich empfiehlt die ToBo Media Production & IT-Service GdbR einen Schutz für das Smartphone, wie auch für den PC. Unserer Meinung bietet ESET derzeit hierfür das beste Produkt, sowohl für den PC, als auch im Bereich der Mobile Security:

ESET Antivirus

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Anleitung: Windows XP-Mode

 

Damit Sie den Windows XP-Modus verwenden können, müssen Sie zuerst den Windows XP-Modus und Windows Virtual PC (das Programm zum Ausführen virtueller Betriebssysteme auf dem Computer) herunterladen und installieren. Bei der Installation eines Programms im Windows XP-Modus steht es sowohl im Windows XP-Modus als auch unter Windows 7 zur Verfügung.

Installation des XP-Mode

  • So können Sie den Windows XP-Modus herunterladen und installieren
  • Rufen Sie die Seite für den Windows XP-Modus im Download Center auf.
  • Wählen Sie unter QuickInfo Ihre Sprache aus.
  • Klicken Sie auf Weiter, und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um Ihre Kopie von Windows 7 zu überprüfen.
  • Wählen Sie die zu installierende Version des Windows XP-Modus aus, und klicken Sie auf Installieren.

Hinweis: Windows Media Player ist in N-Versionen des WindowsXP-Modus nicht enthalten.

  • Klicken Sie in der Meldungsleiste des Browsers auf Ausführen, und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
  • Wenn das Setup abgeschlossen ist, klicken Sie auf Fertig stellen.
  • So können Sie Windows Virtual PC herunterladen und installieren
  • Rufen Sie die Seite für Windows Virtual PC im Download Center auf.
  • Wählen Sie unter QuickInfo Ihre Sprache aus.
  • Klicken Sie auf Weiter, und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um Ihre Kopie von Windows 7 zu überprüfen.
  • Wählen Sie die zu installierende Version von Windows Virtual PC aus, und klicken Sie auf Installieren.

Hinweis: Die x64-Version ist mit 64-Bit-Versionen von Windows 7 kompatibel. Die x86-Version ist mit 32-Bit-Versionen von Windows 7 kompatibel. Um zu ermitteln, ob auf dem PC Windows 7 32-Bit oder 64-Bit ausgeführt wird, klicken Sie auf die Schaltfläche Start Schaltfläche „Start“, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. 32-Bit- und 64-Bit-Informationen werden neben Systemtyp angezeigt.

  • Klicken Sie in der Meldungsleiste des Browsers auf Ausführen, und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
  • Klicken Sie auf Ja, um Update für Windows (KB958559) zu installieren.
  • Klicken Sie auf Ich stimme zu, wenn Sie die Lizenzbedingungen akzeptieren.
  • Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Jetzt neu starten, um den Computer neu zu starten.

Einrichten des XP-Mode für die erste Verwendung

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Start Schaltfläche „Start“, klicken Sie auf Alle Programme, Windows Virtual PC und anschließend auf Windows XP-Modus.
  • Wenn Sie die Lizenzbedingungen akzeptieren, klicken Sie auf Ich stimme dem Lizenzvertrag zu, und klicken Sie dann auf Weiter.
  • Übernehmen Sie auf der Seite Installationsordner und Anmeldeinformationen den Standardspeicherort für Windows XP-Modus-Dateien, oder wählen Sie einen neuen Speicherort aus.
  • Geben Sie ein Kennwort ein, geben Sie es zur Bestätigung erneut ein, und klicken Sie dann auf Weiter.
  • Wählen Sie auf der Seite Tragen Sie zum Schutz des Computers bei aus, ob der Computer durch Aktivieren automatischer Updates geschützt werden soll, und klicken Sie dann auf Weiter.
  • Klicken Sie auf Setup starten.
  • Nach Abschluss von Setup wird der Windows XP-Modus in einem separaten Fenster geöffnet.

Hinweis: Antivirensoftware ist nicht im Windows XP-Modus enthalten. Auch wenn auf Ihrem Computer unter Windows 7 bereits Antivirensoftware installiert ist, sollten Sie auch im Windows XP-Modus Antivirensoftware installieren, um den Computer vor Viren zu schützen.

Installation von Programmen in Windows 7 mit dem XP-Mode

  • Klicken Sie in Windows 7 auf die Schaltfläche Start Schaltfläche „Start“, klicken Sie auf Alle Programme, Windows Virtual PC und anschließend auf Windows XP-Modus.
  • Legen Sie im Windows XP-Modus den Installationsdatenträger des Programms in das CD/DVD-Laufwerk des Computers ein. Oder navigieren Sie zur Installationsdatei des Programms, öffnen Sie sie, und folgen Sie den Anweisungen zum Installieren des Programms.
  • Klicken Sie oben im Fenster des Windows XP-Modus auf die Schaltfläche Schließen Schaltfläche „Schließen“.
  • Klicken Sie in Windows 7 auf die Schaltfläche Start Schaltfläche „Start“, Windows Virtual PC, Windows XP Mode Applications (Anwendungen des Windows XP-Modus) und anschließend auf das zu öffnende Programm.

Hinweis: Wenn der Windows XP-Modus geöffnet ist, während Sie versuchen, ein Programm im Windows XP-Modus in Windows 7 zu öffnen, werden Sie aufgefordert, den virtuellen Computer zu schließen. Stellen Sie vor dem Schließen der Anwendung sicher, dass Sie alle Daten gespeichert haben, die im Windows XP-Modus erhalten bleiben sollen.


Der MISCO Deal der Woche!

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