Aktualisierungen von Ordnern funktioniert nicht mehr

Es kann passieren, das Windows sich dazu entscheidet, Änderungen in Ordnern nicht mehr automatisch anzuzeigen. Gelöschte, neu hinzugekommende oder umbenannte Dateien und Ordner werden erst sichtbar, wenn mittels F5 oder Rechtsklick -> Aktualisieren die Anzeige aktualisiert wird. Wie der Fehler zustande kommt, können wir leider nicht erklären. Wie man ihn behebt hingegen schon:

  1. Kicken Sie auf Start und geben Sie regedit in das Suchfeld ein. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Taste Return.
  2. Navigieren Sie bitte in den folgenden Ordner
    1. HKEY_CURRENT_USER\
    2. Software\
    3. Microsoft\
    4. Windows\
    5. CurrentVersion\
    6. Policies.
  3. Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf Policies und wählen danach Neu.
  4. Wählen Sie DWORD-Wert (32 Bit) durch anklicken aus.
  5. Wählen Sie nun als Namen NoSimpleNetIDList (ein Wort, bitte Groß-/Kleinschreibung beachten) und betätigen mit OK
  6. Klicken Sie nun mit der linken Maustaste doppelt auf den neu erstellten Eintrag
  7. Geben Sie als Wert 1 ein und bestätigen die Eingabe mit OK
  8. Bitte schließen Sie danach den Registrierungs-Editor, erst dann werden die Änderungen aktiv.

Nun sollten die Ordner nach Änderungen darin wieder automatisch aktualisiert werden.

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Remote Desktop erlauben (manuell und per Gruppenrichtlinie)

Manchmal ist es hilfreich, wenn man von einem anderen Ort aus auf einen PC zugreifen kann. Microsoft bietet in allen Windowsversionen dafür eine sehr gute Lösung, die bereits installiert ist und sowohl das Bild, als auch den Ton sowie die Maus und Tastatureingaben anzeigt. Sogar USB-Sticks, aber auch Drucker werden umgeleitet, so das man auf dem Dokumente vom lokalen USB-Stick auf dem entfernten PC bearbeiten, aber am lokalen Drucker drucken kann. Wie man die Remote Desktop Verbindung nutzen kann, ist haben wir hier beschrieben: Remote Desktop Verbindung nutzen

Die Remote Desktop Verbindung ist nur Benutzern mit Adminstratorrechten gestattet. Benutzer die kein Administrator sind, müssen dazu berechtigt werden. Das ist ganz einfach und im folgenden beschrieben:

Zuhause (Windows 8.1 und 10):

  1. Öffnen des Windowsexplorers (Tastenkürzel: Windowstaste + E)
  2. Rechtsklick auf Dieser PC, auswählen des Menüpunkts Eigenschaften
  3. In der Linken Liste den Menüpunkt Remoteeinstellungen auswählen
  4. Im Karteireiter Remote, unten auf den Button Benutzer auswählen klicken
  5. Im nun offenen Fenster auf den Button Hinzufügen klicken
  6. Eingeben des Benutzernamens
  7. Schließen aller Fenster mit dem Button OK

Im Unternehmen via GPO (Gruppenrichtlinie):

  • Computerkonfiguration
  • Richtlinien
  • Windows-Einstellungen
  • Sicherheitseinstellungen
  • Lokale Richtlinien
  • Zuweisen von Benutzerrechten
  • Anmelden über Remotedesktopdienste zulassen (Anmelden über Terminaldienste zulassen) öffnen
  • Haken bei Diese Richtlinieneinstellungen definieren setzen
  • Mit dem Button Benutzer oder Gruppe hinzufügen… die Benutzer bzw. die Gruppen hinzufügen
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Computer mittels Remote Desktop (RDP) nutzen

Manchmal ist es hilfreich, wenn man von einem anderen Ort aus auf einen PC zugreifen kann. Microsoft bietet in allen Windowsversionen dafür eine sehr gute Lösung, die bereits installiert ist und sowohl das Bild, als auch den Ton sowie die Maus und Tastatureingaben anzeigt. Sogar USB-Sticks, aber auch Drucker werden umgeleitet, so das man auf dem Dokumente vom lokalen USB-Stick auf dem entfernten PC bearbeiten, aber am lokalen Drucker drucken kann.

  1. Start, dann Ausführen auswählen (Tastenkürzel: Windowstaste + R)
  2. Eingabe von mstsc und bestätigen mit dem Button OK, der Remotedesktopclient öffnet sich
  3. Eigeben der gewünschten Zieladresse (Hostname oder IP-Adresse des Computers) und Bestätigen mit dem Button Verbinden
  4. Eingeben der Benutzerdaten (Benutzername und Passwort des entfernten PCs)Tipp: Die Checkbox Kennwort speichern nicht an öffentlichen PCs nutzen. Diese Funktion fördert die Bequemlichkeit, erhört jedoch, vor allem an öffentlichen PCs, die potenziellen Risiken, da eine erneute Eingabe der Benutzerdaten an diesem PC nicht mehr notwendig ist.

Die Remote Desktop Verbindung ist nur Benutzern mit Adminstratorrechten gestattet. Benutzer die kein Administrator sind, müssen dazu berechtigt werden. Das ist ganz einfach und haben wir hier beschrieben: Remote Desktop erlauben (manuell und per Gruppenrichtlinie)

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.net-Frameworks via CMD aktivieren / nachinstallieren

Manchmal ist es notwendig, das auf dem PC .net-Frameworks installiert ist. Sei es für die Installation neuer Programme oder um selbst etwas zu entwickeln. Manchmal ist diese Installation nicht ganz einfach, es gibt hierfür zwei Möglichkeiten:

Mit einer Windows DVD oder einem Windows-Image

  1. Einlegen der Windows DVD oder mounten eines Windows-Images
  2. Starten der Windowskonsole CMD
    (Drücken der Windowstaste, tippen von CMD, Rechtsklick auf CMD, Als Administrator ausführen auswählen)
  3. Eingeben des Befehls, bestätigen mit der Returntaste:
    dism /online /enable-feature /featurename:NetFX3 /all /Source:D:\sources\sxs /LimitAccess
    D:\ ist der Laufwerksbuchstabe des DVD-Laufwerks. Sollte dieser bei Ihnen E: oder anderweitig lauten, bitte den Befehl entsprechend anpassen.
    Der Parameter LimitAccess verhindert, dass für die Auführung des Befehls auf einen eventuell vorhandenen Windows Update Server (WSUS) zugegriffen wird, wodurch der Vorgang fehlschlagen könnte.

Als Download direkt von Microsoft

  1. Starten der Windowskonsole CMD
    (Drücken der Windowstaste, tippen von CMD, Rechtsklick auf CMD, Als Administrator ausführen auswählen)
  2. Eingeben des Befehls, bestätigen mit der Returntaste:
    dism /online /enable-feature /featurename:NetFX3 /all

Wichtig:
Um .net-Frameworks direkt als Datei von Microsoft herunterladen zu können, muss die Gruppenrichtlinie „Einstellungen für die Installation optionaler Komponenten und die Reparatur von Komponenten angeben“. aktiviert und der dort vorhandene Haken auf „Stellen Sie direkt eine Verbindung mit Windows Update her, um Inhalte….“ gesetzt sein.

 

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Dateipfad unter Windows kopieren

Vor allem in Unternehmensnetzwerken befinden sich Dateien oft auf Servern und somit an zentralen Stellen. Aber auch in immer mehr privaten Haushalten befinden sich Dateien auf einem zentralen NAS.
Bei vielen Dateien in einer Mail, um das eigene Postfach nicht unnötig aufzublähen oder bei Dateien du für Mails zu groß sind, ist es daher sinnvoller, statt der Datei oder gar den Dateien, nur den Pfad zu der Datei oder dem Ordner zu verschicken. Hierfür hat Microsoft in den aktuellen Windowsversionen eine Hilfe eingebaut.

Drückt man die Shifttaste (Umschalttaste) und macht dabei einen Rechtsklick auf einen Ordner oder eine Datei, dann erscheint im sich öffnenden Kontextmenü die Option „Als Pfad kopieren“. Der entsprechende Pfad befindet sich nun in der zwischenablage und kann in einer Mail, einem Messenger oder ähnliches eingefügt werden. Am schnellsten geht dies per Shortcut mit der Tastenkombination Strg+V.

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Anlegen von Netzlaufwerken

Immer häufiger befinden sich NAS in privaten Haushalten. Es ist bequem, hier Daten abzulegen, doch der Zugriff über die IP-Adresse (bspw. \\192.168.178.50\Ordner) oder einen Namen (\\Mein-NAS\Ordner) kann auf Dauer umständlich sein. Eien Verknüpfung erleichtert dies, ist aber bspw. beim Speichern von Dokumenten nicht immer direkt angezeigt. Schneller und bequemer ist hier ein Netzlaufwerk, das einen Laufwerksbuchstaben hat und direkt angeklickt werden kann. Hierfür geht man wie folgt vor.

  1. Starten des Windows-Explorer (Tastenkürzel Win+E)
  2. Unter Extras den Menüpunkt Netzlaufwerk verbinden… auswählen.
    Sollte der Menüpunkt Extras nicht angezeigt werden, wählen Sie im Windows-Explorer Organisieren -> Organisieren -> Layout -> Menüleiste.
    Nun sollte der Menüpunkt Extras im Windows-Explorer angezeigt werden. Unter Windows 10 lautet der Pfad zum Anzeigen von Extras: Windows Explorer -> Dieser PC -> Netzlaufwerk verbinden
  3. Wählen Sie einen freien Laufwerksbuchstaben aus (Bspw. Z:).
  4. Bei Ordner wird nun das gewünschte Ziel eingetragen. Bspw. \\Mein-NAS\Ordner
  5. Der Haken Verbindung bei Anmeldung wiederherstellen ermöglicht eine automatische Verbindung des Laufwerks wenn der PC bspw. heruntergefahren oder neugstartet wurde, daher empfiehlt es sich, den Haken aktiv zu lassen.
  6. Bei NAS-Systemen wird meistens ein Benutzername und ein Passwort benötigt, um darauf zugreifen zu können. Mit dem Haken Verbindung mit anderen Anmeldeinformationen herstellen können diese eingetragen werden. In Unternehmensnetzwerken ist der Haken in der Regel nicht notwendig.
  7. Mit dem Button Fertigstellen wird die Einrichtung abgeschlossen.

 

 

 

 

 

Nun befindet sich im Explorer ein neues Laufwerk mit dem Buchstaben Z: das direkt zu dem entsprechende Verzeichnis auf dem NAS führt.

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SPAM-Filter in Outlook konfigurieren

Gefühlt werden es täglich mehr SPAMs. Vor allem wenn neue Wellen unterwegs sind, fällt dieses Übel besonders auf. Gut das Outlook hier recht gut Abhilfe schaffen kann. Wie das geht ist im folgenden Beschrieben:

  1. Öffnen von Outlook
  2. Auswählen der Registerkarte Start
  3. In der Gruppe Löschen befindet sich der Button auf Junk-E-Mail
  4. Auswählen der Option Junk-E-Mail-Optionen.

Auf der Registerkarte Optionen lässt sich nun die gewünschte Schutzebene festlegen:

  1. Keine automatische Filterung
    Der Junk-Filter ist weitgehend deaktiviert. Dennoch werden E-Mails an Hand von Domänennamen und E-Mail-Adressen blockierter Absender ausgewertet. Soll der Junk-Filter vollständig deaktivieren werden, müssen auch alle Namen aus den Junk-Mail-Filterlisten entfernen.
  2. Niedrig
    Bei dieser Einstellung werden nur die offensichtlichsten Junk-E-Mails herausfiltern.
  3. Hoch
    Diese Einstellung ist nur zu empfehlen, wenn es zu einem permanenten und intensiven Aufkommen von Junk-E-Mails kommt und der Empfang von Mails nur auf die Listen sicherer Adressen beschränkt werden soll (Whitelist). Ein regelmäßiges prüfen des Junk-E-Mail-Ordners ist in diesem Fall unvermeidlich, weil unter Umständen auch sehr viele gewünschte Nachrichten herausgefiltert werden.
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Smartphone als Hotspot, Daten sparen mit Windows

Es ist soweit, diesen Sommer fallen die Roaminggebühren der EU, endlich auch im Ausland unabhängig von Hotspots surfen. Doch unbegrenzt ist der Traffic nicht, nicht einmal zuhause in Deutschland und auch auf Dienstreisen ist es ärgerlich: Mal eben schnell mit dem Windowstablet oder dem Windowsnotebook ins Internet und das Smartphone mit Teathering als Hotspot genutzt und ausgerechnet in diesem Moment lädt Windows ein nicht unerheblich großes Update herunter und auch andere der installierten Programme fangen an Daten zu übertragen. Da kann die Flat schnell zuende sein. Was also tun?

Windows 10 bringt endlich die Lösung, denn hier kann man einzelne WLANs als „getacktete Verbindung“ kennzeichnen. Große Updates und die meisten Hintergrunddaten werden pausiert und die Flatratr geschont. Der Weg dorthin ist ganz einfach:

  1. Öffnen von Einstellungen über das Startmenü
  2. Auswählen von „Netzwerk & Internet“
  3. Unter den entsprechenden WLAN-Netzen die „Erweiterten Optionen“ auswählen.
  4. Aktivieren des Schalters „Getaktete Verbindung“.

Microsoft schreibt, das mit dieser Einstellung nur noch Windows-Updates mit hoher Priorität heruntergeladen werden. Offline-Dateien werden solange nicht mehr synchronisiert und Live-Kacheln werden vorrübergehend nicht mehr automatisch aktualisiert.

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Spotify Portable (erstellen)

Eine offizielle Portable Version von Spotify gibt es leider nicht. Vor allem in Unternehmensnetzwerken kommt es dabei häufiger zu Problemen, z.B. bei Updates des Clients, welche in einer Dauerschleife mit Abbruch enden. Im folgenden erklären wir, wie man Spotify selbst portable machen kann.

Anleitung:

  1. Zuerst muss Spotify installiert werden, den Download bekommt ihr direkt bei Spotify
  2. Nach Abschluss der Installation öffnet sich eine Anmeldemaske von Spotify. Diese kann direkt wieder geschlossen werden
  3. Nun werden die Programmdateien benötigt, die Spotify eben installiert hat. Diese findet man, wenn man in den Windowsexplorer %appdata% eingibt und mit der Eingabetaste bestätigt.
  4. Dieser Ordner muss nun an einen anderen Platz kopiert werden (z.B. einen USB-Stick)
  5. Der Ordner auf dem USB-Stick wird nun geöffnet und es muss eine Textdatei (Rechtsklick, Neu -> Textdokument) angelegt werden. Diese Datei sollte beispielsweise „Start“ heißen.
  6. Nun wird die Datei geöffnet und folgender Inhalt hinzugefügt:
    @echo off
    set APPDATA=%CD%
    spotify.exe
  7. Umbennen der Datei Start.txt in Start.bat (sollten die Dateiendungen nicht angezeigt werden, bitte hier weiterlesen)
  8. Jetzt kann Spotify von dem PC deinstalliert werden. Die „neue“ Version die eben engelegt wurde, ist auf jedem normalen Windows PC lauffähig.

Zum Starten von Spotify muss nun einfach die eben angelegt Start.bat geöffnet werden. Daraufhin startet Spotify als portable Version. Nach einer Anmeldung mit den eigenen Zugangsdaten von Spotify steht dem Musikgenuss nichts mehr im Wege.

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Unfassbare Sicherheitslücke in allen Windowsversionen seit Windows 8

Wie heute bekannt wurde, existiert ausgerechnet in der Windoweigenen Schutzsoftware „Defender“ eine unfassbare Sicherheitslücke. Wie das Portal heise.de berichtet, ist diese Sicherheitslücke sehr eklatant und in allen Windowsversionen seit Windows 8 enthalten. Betroffenen sind auch alle Windows Serverbetriebssysteme dieser Generationen.

Microsoft hat in Rekordzeit einen Patch veröffentlicht, der besagte Sicherheitslücke schließt. Die Sicherheitslücke ermöglicht es einem Angreifer, einen Dienst mit Systemrechten und somit den gesamten Rechner zu übernehmen.

Gefunden wurde die Sicherheitslücke von den Google-Forschern Tavis Ormandy und Natalie Silvanovich, welche Microsoft umgehend informiert und ihren Fund auf Twitter bekannt gegeben haben.

Quelle und detailierte Informationen: https://m.heise.de/security/meldung/Dramatische-Sicherheitsluecke-in-Virenschutz-Software-von-Windows-geschlossen-3706615.html

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